Cremige Möhren-Süßkartoffel-Suppe


ZUTATEN


Für 3-4 Portionen:

400 g Möhren

150 g Süßkartoffeln

1/2 Porree

1 Knoblauchzehe

1 EL Kokosöl

100 ml Orangensaft, frisch gepresst

50 ml Kokosmilch

1 TL (gestrichen) Paprikapulver, edelsüß

400 ml Wasser

Zitronensaft, frisch gepresst

(Stein-) Salz


Für das Topping:

1 violette Möhre



ZUBEREITUNG

Möhren und Süsskartoffeln putzen/waschen, schälen und in Würfel schneiden.

Knoblauch und Porree putzen/waschen und fein hacken.

Öl in einem Topf erhitzen.

Knoblauch und Porree zwei bis drei Minuten bei mittlerer Hitze andünsten.

Möhren und Süßkartoffeln hinzugeben und kurz weiter dünsten.

Mit Orangensaft und Wasser ablöschen. Mit Salz würzen.

Acht Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen.

Währenddessen die violette Möhre mit einem Spiralschneider oder Julienne-Schäler in feine Streifen schneiden.

Zum Schluss Kokosmilch zur Suppe hinzufügen, mit einem Stabmixer fein pürieren und mit Zitronensaft würzen.

Die Suppe in Schalen anrichten und mit violetten Möhrenstreifen dekorieren.


Gut zu wissen:

Violette Möhren sind eine Kreuzung der heutigen Möhrensorte mit den „Urahnen“ dieses Gemüses. Die Sorte Purple Haze ist das Ergebnis einer Rückkreuzung mit einer violetten Urmöhre. Die Kreuzungen wurden entwickelt, um ernährungswissenschaftlich erwünschte Eigenschaften der ursprünglichen Sorten wiederzugewinnen.


Das lila Wurzelgemüse ist süßer im Geschmack, saftiger und bis zu 40% reicher an Betacarotin als herkömmliche Karottenarten. Außerdem haben sie einen hohen Gehalt an Anthocyanen, die nachweislich eine antioxidative, antimikrobielle, antientzündliche und antikarzinogene sowie neuroprotekive Wirkung aufzeigen (1, 2).



1) Crozier A, Jaganath IB, Clifford MN: Dietary phenolics: chemistry, bioavailability and effects on health. Nat Prod Rep 2009;26:1001-1043.

2) Nohynek LJ, Alakomi HL, Kahkonen MP, Heinonen M, Helander IM, Oksman-Caldentey KM, Puupponen-Pimia RH: Berry phenolics: antimicrobial properties and mechanisms of action against severe human pathogens. Nutr Cancer 2006;54:18-32.

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